Eine starke Familie aus fünf Brauereien



Zusammenhalt macht stark


Das Stammhaus dieser kleinen, aber feinen Unternehmensgruppe ist die Familienbrauerei "Hochstiftliches Brauhaus Fulda". Mittlerweile gehören 5 Regionalbrauereien zu diesem Brauereienverbund

In der Unternehmensgruppe ist das Hochstiftliche Brauhaus Bayern, Motten, die größte Brauerei. Zusammengefaßt verkauft die Unternehmensgruppe jährlich ca. 250.000 Hektoliter Getränke.

Das Hochstiftliche Brauhaus Fulda ist in ausschließlichem Familienbesitz und  auch die Geschäfte werden von der Eigentümerfamilie geführt. Auf die Eigenschaften einer echten "Familienbrauerei" und der damit verbundenen Tradition sind wir besonders stolz. Geschäftsführender Gesellschafter ist der Kaufmann Bernd Klesper. Dessen Großvater Ludwig Klesper heiratete bereits vor der Jahrhundertwende durch die Eheschließung mit einer Tochter des damaligen Brauereibesitzers Anton Kramers in das Brauhaus ein. Mittlerweile sind auch die Kinder Bernd Klespers, sein Sohn Ulrich und seine beiden Töchter Ruth und Julia, im Unternehmen tätig und sichern somit die Nachfolge des Familienunternehmens.




Ulrich, Ruth, Bernd Klesper und Julia Klesper-Malangre (v.l.)


Neben dem Hochstiftlichen Brauhaus Fulda gehören noch folgende
Brauereien zur "Familie":

 Hochstiftliches Brauhaus Bayern (Will-Bräu) , Motten
 Lauterbacher Burgbrauerei, Lauterbach
 Auerhahn-Bräu, Schlitz
 Brauerei Salch, Hammelburg


Hochstiftliches Brauhaus in Bayern


Zu den großen Besitztümern der Fuldaer Fürstbischöfe zählte auch die "Hochstiftliche Fuldische Amtsbrauerei" in Motten. Im Jahr 1791 kaufte Johann Georg Will die Brauerei aus dem Besitz des Fuldaer Hochstifts. Im Jahr 1987 wurde das heutige "Hochstiftliche Brauhaus in Bayern" von dem "Hochstiftlichen Brauhaus Fulda" übernommen - eine ideale Verbindung fuldisch-bayerischer Brautradition.

Das Hochstiftliche Brauhaus in Bayern, die ehemalige Privatbrauerei Will, ist im idyllisch gelegenen Döllau Tal beheimatet. Die großräumig angelegte und modern ausgestattete Brauerei braut schon seit mehr als 200 Jahren bayerische Biere der Spitzenqualität.  Anfang 2000 wurde der Brauerei von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) der „Preis der Besten“ verliehen. Diese Auszeichnung erhält nur, wer mindestens fünf Jahre ununterbrochen jährlich beim großen DLG-Qualitätswettbewerb mehrere hohe DLG-Prämierungen erzielt. Der „Preis der Besten“ würdigt die Gesamtleistung des Betriebs: denn den Bieren des Hochstiftlichen Brauhauses Bayern wurde durch die Jury ein hervorragender Genußwert und somit höchste Qualität bescheinigt. Und dies nicht nur einmal, sondern in Folge! Die konsequente Qualitäts-orientierung und deren glaubwürdige Dokumentation sind ein großer Teil des Gesamterfolgs! Dies erklärt auch, warum sich das "Original Bayerisch Weizen" in der Region großer Beliebtheit erfreut. Mittlerweile wird das Weizensortiment durch ein alkoholfreies Weissbier ergänzt. Seit 1994 stellt man in Motten auch den Durstlöscher "Original Bayerisch Rhön Radler" her, womit man eine der ersten Brauereien war, die das beliebte Mischgetränk "ready to drink" in der Flasche anbot. Außerdem ist das Hochstiftliche Brauhaus in Bayern der größte Malzbierproduzent Bayerns: mit "Original Bayerisch Malz" kommt geschmacklich so schnell kein anderes Produkt mit. Doch das Hauptprodukt ist nach wie vor das Pils: "Will Pils deLuxe" und "Will Pilsener".

Zur Homepage der Will Bräu


Lauterbacher Burgbrauerei


Die Entstehung der Lauterbacher Burgbrauerei ist auf das Jahr 1527 zu datieren, was ihr den besonderen Titel der ältesten Privatbrauerei Hessens einträgt.

Die Freiherren Riedesel, die die Geschichte der Region lange Zeit geprägt haben, begannen damals, das Bierbrauen gewerblich zu betreiben. Wahrscheinlich durch die enge Verknüpfung mit der Geschichte ist die Verbundenheit der traditionellen Brauerei mit den in der Vogelsberger Region lebenden Menschen so groß.

Obwohl die Brauerei heute mit zu einer der ältesten, noch produzierenden Privatbrauereien in Deutschland zählt, ist sie technisch auf dem neuesten Stand:1993 wurde ein computergesteuertes, hochmodernes Abfüll- und Logistikzentrum mit neuem Gär- und Lagerkeller errichtet.Im Jahre 1997 wurde die Lauterbacher Burgbrauerei (zusammen mit der seit 1968 zu ihr gehörenden Auerhahn-Bräu) von dem "Hochstiftlichen Brauhaus Fulda" übernommen.

Die Vogelsberger Bierspezialitäten werden durch eine charmante Bierkönigin mit ihren zwei Prinzessinnen repräsentiert. Jedes Jahr wird die Bierkönigin von der Bevölkerung aufs neue gewählt und im Rahmen des Lauterbacher Prämienmarktes gekrönt.

Zur Homepage der Lauterbacher Burgbrauerei


Auerhahn Bräu Schlitz


Die Auerhahn-Bräu ist aus dem herrschaftlichen Brauwesen der Schlitzer Grafen hervorgegangen. Diese siedeten seit dem Jahr 1585 "Herrschaftsbier". Im Jahre 1920 schloß der damalige Graf Wilhelm mit der Großenlüderer Brauerfamilie Otterbein einen Pachtvertrag ab und es entstand die "Gräflich Görtzische Brauerei – Gebrüder Otterbein". Ihren Namen "Auerhahn–Bräu Schlitz GmbH" erhielt sie 1950.

Im Jahre 1967 kauften dann die "Sämtlichen Riedesel Freiherren zu Eisenbach" die Geschäftsanteile der Auerhahn-Bräu und gliederten diese als selbständige Tochter der Lauterbacher Burgbrauerei an.

Gemäß der Schlitzer Brautradition sind die Spezialitätenbiere der Auerhahn- Bräu ein Bekenntnis zur Bodenständigkeit und regionalen Identität. Eine besondere Spezialität der Auerhahn Bräu ist das "Urhahn Helles Alt", ein Bier Kölscher Brauart, das in den 60er Jahren vom damaligen Braumeister Gustl Peetz aus seiner Heimat Köln ins Schlitzerland gebracht wurde.


Brauerei Salch


Im schönen Saaletal - zu Füßen des Schlosses Saaleck - erbaute Johann Salch im Jahre 1887 in Hammelburg seine Brauerei. Über drei Generationen befand sich die Brauerei im Familienbesitz. Da leider keine Nachfolger vorhanden waren, wurde sie im Jahre 1997 an die Privatbrauerei "Hochstiftliches Brauhaus Fulda" verkauft.